Siedlergemeinde – ein neuer Weg zur System-Autarkie?

Siedlergemeinde - ein neuer Weg zur System-Autarkie
Abb.: Collage aus Internetbildern, Wolfgang Eggert und Wake News
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Warum aussteigen?

Man kann eine Meinung über die Geschichte der Menschheit haben. Sie ist verantwortungs- und konkurrenzlos der unbestechlichen Wahrheit geschuldet; oder das was man dafür hält. Und man kann – meist daraus erwachsend – eine politische Einstellung haben. Beides ist nicht notwendigerweise deckungsgleich, denn praktische Politik unterliegt Verantwortungen und Konkurrenzsituationen, zwei Säulen über denen als Dach die Bestechlichkeit thront. Die meisten, die sich aktiv auf das Parkett der Politik begeben, passen sich diesen Gegebenheiten mehr oder minder an.

Ich habe eine Meinung, wie die Welt “besser” geführt sein sollte – diese ist idealistisch und somit reine Utopie. Schon auf der Ebene einzelner Staaten hat “das Gute zugunsten der Mehrheit” kaum eine Chance, da “Volksvertreter” unter den Wenigen, den Lobbyisten, ein begehertes Einkaufsobjekt darstellen. Und selbst, wenn das nicht der Fall wäre, so blieben die Länder und ihre Regierungen dennoch Teil eines konkurrentigen Haifischbeckens, in dem Ideale wenig zählen: Wer hier zum Goldfisch mutiert, muss damit rechnen gefressen zu werden. Wer den Weg eines Politikers wählt, tritt früher oder später zwangsläufig in die Fussstapfen Machiavellis. Will man das nicht, sollte man sich mit seinem “Ausstieg” befassen. Auch als Untertan, spätetens dann, wenn die eigene Obrigkeit das eigene Umfeld gefährdet. In Deutschland – und nicht nur dort – passiert das seit Jahren. Tatsächlich sind bereits viele “ausgestiegen”, hinein in eine teils ohnmächtige, teils wütende innere Emigration. Alleine oder mit ihrer Familie, hilflos die Entwicklung mitansehend. Bis sie eines Tages wortwörtlich vor ihrer eigenen Türe steht.

Bleibt die Frage: Muss man darauf warten? Geht “Ausstieg” nicht auch anders?

http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=69e8e4f88



Wolfgang Eggert ist zur Zeit dabei ein Autarkie-Projekt zum gemeinsamen, aktiven Leben zu entwickeln und ist auf der Suche nach dem Wichtigsten: den Menschen! So sandte er uns uns folgende Pressemitteilung:

Das Siedlerprojekt geht den nächsten Schritt

Liebe Freunde der Freiheit

seit Veröffentlichung meines Interviews vor vier Wochen sind hier bei mir eine Unmenge von mails eingegangen, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken möchte. Das entgegengebrachte Vertrauen macht ebenso Freude wie die Tatsache, dass es offenkundig noch hochmotivierte “Macher” in diesem Land gibt. Der engere Kreis, den ich hiermit anschreibe, umfasst ca. 100 “Parteien”/Personen/Familien, nicht wenige haben Bekannte, in deren Namen sie mit auftraten.
Sie meldeten sich, weil sie das Video angesprochen hatte, weil sie sich in dem vorgestellten Projekt wiederfanden. Leider konnte ich in dem Interview das Vorhaben nur überblickartig skizzieren. etliches blieb in der Kürze der Zeit offen. Heute – und das ist der eigentliche Anlass dieser Benachrichtigung – geht nun endlich die Projektseite “online”, wo unter anderem die 20 meistgestellten Fragen näher beleuchtet und aufgeklärt werden.

Die Seite findet sich hier:
http://www.siedlergemeinde.org/

Ich lade alle “Aktivisten im Wartestand” herzlich ein, hier ihren Kenntnisstand zum Konzept des Autarkdorfs zu vertiefen – und möglicherweise noch einmal kritisch über ein weiterbestehendes Interesse nachzufühlen. Diejenigen, die am Ball bleiben möchten (vielleicht kommen auf diesem Weg auch neue Mitspieler dazu) erhalten dann in Kürze Informationen zu einer Projektkonferenz, die zunächst via Internet (“teamspeak”) abgewickelt werden wird. Ein zentraler Punkt wird dort sein, die Organisationarbeit zu verbreitern, indem wir “Spezialisten-Seilschaften” einrichten; auf den Gipfel, also ans Ziel wollen wir ja alle, aber genau so haben alle, also jeder für sich, andere Wissensschwerpunkte. Ob Wasserautarkie, Energieversorgung, Sponsoring-Möglichkeiten, zu etlichen praktischen Aufbaufragen kann und sollte bestehendes Know-How gebündelt werden. Frei nach dem Motto: gemeinsam sind wir stark!

Herzliche Grüsse aus München
Wolfgang Eggert

Wer Interesse an diesem Projekt, an einer Mitwirkung hat, kann sich bei Wolfgang Eggert hier melden:

Impressum

Wolfgang Eggert
Hainbuchenstr. 15
80935 München
Tel.089/3513477
beimpropheten@hotmail.com

 

Wir berichten gern über Autarkieprojekte, wer solche betreibt, plant und möchte, dass wir darüber berichten, kann sich via Email an uns wenden:
redaktion(at)wakenews.net

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